Lösemittelreinigung
ENGL. Solvent cleaning
Lösemittelreinigung entfernt öl- und fettbasierte Rückstände besonders effizient. Geschlossene Vakuumanlagen kombinieren Reinigung, Destillation und Trocknung zu einem ressourcenschonenden Kreislauf.
Was ist Lösemittelreinigung?
Lösemittelreinigung nutzt organische Medien wie Kohlenwasserstoffe oder modifizierte Alkohole, um vor allem Öle und Fette effizient von Bauteilen zu lösen. Moderne Anlagen arbeiten in geschlossenen, häufig vakuumdichten Systemen. Typische Prozessschritte sind Fluten, Spritzen, Dampfentfetten, Lösemittelaufbereitung durch Destillation und Vakuumtrocknung. Durch die interne Aufbereitung kann das Medium lange im Kreislauf verbleiben. Die konkrete Eignung hängt von Verschmutzung, Werkstoff, Geometrie, Sicherheitsanforderungen und gewünschter Oberflächenqualität ab.
Bedeutung / Einsatz
Stärken liegen bei stark öligen oder fettigen Teilen und komplexen Geometrien. Bei anorganischen oder wasserlöslichen Rückständen kann ein wässriger oder kombinierter Prozess geeigneter sein.
Entscheidende Auswahlkriterien
- Lösevermögen
- Flammpunkt und Anlagenkonzept
- Emissionen
- Destillation
- Wasseranteil
- Materialverträglichkeit
- Arbeitsschutz
- regulatorische Anforderungen