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Restschmutzanalyse

ENGL. Residual dirt analysis

Eine Restschmutzanalyse prüft definierte partikuläre oder filmische Rückstände auf einem Bauteil. Methode und Grenzwerte müssen zur Funktion und zur vereinbarten Sauberkeitsspezifikation passen.

Was ist eine Restschmutzanalyse?

Die Restschmutzanalyse weist nach, welche Verunreinigungen nach einem Prozess auf einem Bauteil verbleiben. Bei partikulären Prüfungen werden Partikel zunächst mit einem festgelegten Extraktionsverfahren vom Bauteil abgelöst, anschließend filtriert und nach Anzahl, Größe, Masse oder Material bewertet. Für filmische Rückstände kommen je nach Anforderung andere Methoden zum Einsatz, beispielsweise Oberflächenspannungs-, Fluoreszenz- oder chemische Analysen. Aussagekräftig ist das Ergebnis nur, wenn Entnahme, Extraktion, Blindwert, Auswertung und Grenzwerte eindeutig beschrieben und reproduzierbar durchgeführt werden.

Bedeutung / Einsatz

Die Analyse dient zur Abnahme von Reinigungsprozessen, zur laufenden Prozesskontrolle und zur Ursachenanalyse. Sie misst nicht allgemein 'sauber', sondern die Einhaltung einer konkreten Spezifikation.

Entscheidende Auswahlkriterien

  • Prüfspezifikation
  • Extraktionsmethode
  • Partikelklassen
  • Blindwert
  • Stichprobe
  • Messunsicherheit
  • Prüfintervall
  • Reaktionsplan