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Vakuumtrocknung

ENGL. Vacuum drying

Vakuumtrocknung senkt den Umgebungsdruck und damit die Siedetemperatur der Restflüssigkeit. So lassen sich auch komplexe Bauteile schnell und bei moderaten Temperaturen trocknen.

Was ist Vakuumtrocknung?

Bei der Vakuumtrocknung wird der Druck in der Arbeitskammer abgesenkt. Dadurch sinkt die Siedetemperatur der anhaftenden Flüssigkeit, sodass sie schon bei vergleichsweise niedriger Bauteiltemperatur verdampfen kann. Die im Bauteil gespeicherte Wärme aus dem vorangegangenen Reinigungsprozess unterstützt die Verdampfung. Das Verfahren erreicht auch Vertiefungen, Bohrungen und komplexe Innenkonturen, sofern Dampf entweichen kann. Für ein flecken- und rückstandsarmes Ergebnis müssen Spülwasserqualität, Bauteilwärme, Enddruck, Haltezeit und Kondensatführung aufeinander abgestimmt sein.

Bedeutung / Einsatz

Besonders wichtig bei komplexen Bauteilen, hohen Restfeuchteanforderungen und empfindlichen Oberflächen. Häufig in geschlossenen Kammeranlagen und in Kombination mit Heißluft oder Druckwechsel eingesetzt.

Entscheidende Auswahlkriterien

  • Bauteilmasse und gespeicherte Wärme
  • Siedeverhalten
  • Enddruck
  • Haltezeit
  • Geometrie
  • Wasserqualität
  • Kondensatmanagement